Bürgerbündnis begrüßt Dialogangebot der Grünen

Jetzt müssen konkrete Antworten folgen.

Das Bürgerbündnis Wildau begrüßt, dass Bündnis 90/Die Grünen zahlreiche der von uns angesprochenen Probleme ausdrücklich bestätigen und zu einem gemeinsamen Dialog einladen.

Sachlichkeit bedeutet aus unserer Sicht allerdings nicht, bestehende Probleme kleinzureden. Sachlichkeit bedeutet, sie transparent aufzuklären, Verantwortlichkeiten zu benennen und verbindliche Lösungen zu entwickeln.

Beim Schulstandort verweist der Landkreis ausdrücklich auch auf fehlende Beschlüsse, eine nicht gesicherte Eigenfinanzierung und bestehende Altlastenprobleme am Wildauer Standort. Diese Punkte können nicht allein mit der Zuständigkeit des Landkreises erklärt werden.

Auch beim Wildorado, bei der Kita am Markt, am Dahmeufer und bei der WiWo bleiben zentrale Fragen zu Kosten, Zeitplänen, Verantwortlichkeiten und rechtlichen Bewertungen offen. Dass Probleme bestehen, wird inzwischen auch von den Grünen nicht bestritten.

Ronni Kryzyan, Fraktionsvorsitzende Bürgerbündnis Wildau/Ungvari: „Wir nehmen das Angebot zu einer sachlichen Zusammenarbeit daher gerne an. Entscheidend ist jetzt, dass aus allgemeinen Gesprächsangeboten konkrete Schritte werden. Das Bürgerbündnis schlägt vor, zeitnah gemeinsam mit allen Fraktionen und dem Bürgermeister einen verbindlichen Maßnahmenplan zu erarbeiten, der für jedes Problemfeld festlegt. Welchen Sachstand gibt es, welche Unterlagen fehlen, welche Entscheidungen sind notwendig, wer trägt die Verantwortung und bis wann müssen Ergebnisse vorliegen. Wir stehen für diesen Dialog bereit. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten jetzt allerdings mehr als gegenseitige Positionspapiere: Sie erwarten nachvollziehbare Antworten und sichtbare Fortschritte.“

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